Viele lieben elegante Übergänge, doch manche erleben Motion als Belastung. Respektieren Sie Systemeinstellungen wie „Bewegung reduzieren“ und bieten Sie alternative, statische Bestätigungen. Verwenden Sie subtile Opacity- oder Farbwechsel statt großer Parallaxen, wenn Sensibilität erkannt wird. In Studien fühlten sich Betroffene ernst genommen, wenn Produkte mitfühlend reagieren. Dokumentieren Sie Kriterien für Bewegung und Grenzen, prüfen Sie vestibuläre Trigger und testen Sie auf unterschiedlichen Displays. Rücksicht ist ein Gestaltungskriterium, kein optionales Extra.
Jede Mikrointeraktion muss per Tastatur erreichbar und bedienbar sein. Sichtbare, konsistente Fokusindikatoren sind essenziell, nicht dekorativ. ARIA-Rollen, -Zustände und Live-Regionen beschreiben Veränderungen, ohne permanent zu plappern. Ein Praxisbeispiel: Ein Toast mit Rolle „status“ und begrenzter Dauer informierte zuverlässig, ohne den Lesefluss zu stören. Vermeiden Sie Fokusfallen, respektieren Sie Tab-Reihenfolge und testen Sie mit NVDA, JAWS und VoiceOver. Zugängliche Feinheiten erhöhen die Qualität für alle und verhindern versteckte Sackgassen.
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